2009/12/07
Ki Ora lieber Leser,
jetzt ist er da, der letzte Tag. Ein bisschen Wehmut umfaengt mich, denn hier in Neuseeland ist es wirklich traumhaft schoen und ich wuerde gerne laenger bleiben, andererseits freue ich mich auf zu Hause. Endlich mal nicht um 10:00h auschecken, das Zimmer oder Zelt mit jemandem teilen, Mutter verlangt bestimmt kein Schluesselpfand und wir haben eine Spuehlmaschine. Ausserdem gibt es richtiges Brot und Bier zu Hause und nicht wie hier Toast und Wasser-aehnliches.
Aber ich habe heute den Tag genutzt, um mir nochmal alle 5.977 Fotos anzusehen und eine kleine Auswahl getroffen die ich Euch nicht vorenthalten moechte. Zuerst jedoch herzlichen Dank fuers am Ball bleiben und fleissige Lesen, es motivierte mich immer wieder zusehen, dass es stets ein paar gab, die regelmaessig mitgelesen haben. So gabs bis jetzt (07.12.2009 17:17 Uhr Neuseeland-Zeit) 1.638 Zugriffe auf den Blog, 40 Kommentare und der beste Zugriffs-Tag war der 26.05.09 mit 49 Zugriffen, da war ich zwar noch nicht in Australien, aber wahrscheinlich wollten alle sicher gehen, dass ich auch wirklich fliege. Was mir besonders gefallen hat, dass es jeden Monat ueber 170 Zugriffe gegeben hat (kontinuierlich bis zum Ende), ausser im Dezember natuerlich, aber da arbeiten wir dran (z.Zt. 32). Ich hoffe ihr habt genauso Spass an dem Blog gehabt, wie ich, und konntet einbisschen meine Reise verfolgen. Somit muss ich nicht so viel erzaehlen bzw. koennt ihr konkreter Nachfragen.
So jetzt gibt es die Top 10 Australien und die Top 10 Neuseeland Fotos, wobei die Neuseeland Top 10 insgesamt 13 Fotos enthaelt… ging nicht anders.
Australien Top 10

1

2

4

5

6

7

8

9

10
Neuseeland Top 10

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13
So ich verabschiede mich hiermit aus Neuseeland, dem Land wo sie Lord of the Weed gedreht haben, und trete die Heimreise an. Alles Gute und vielen vielen Dank.
Fabian
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/12/06
Gerade bin ich in Auckland angekommen, habe den Wagen ausgeraeumt und meinen Schlafplatz belegt. Mein Road Trip hat mich nochmal an vielen Stationen meiner Reise vorbeigefuert und war wirklich wunderschoen. Hier ist es so langsam Sommer und es ist einfach herrlich durch die Gegend zufahren und da man nicht schneller als 100 km/h fahren darf/kann, war es wirklich gemuetlich. Zwischen durch hab ich nochmal in Paraparaumu (sprich Para-Para-u-mu) uebernachtet und heute habe ich mir die Glowworm Caves in Waitomo angesehen. Es sieht wirklich wie ein Sternenhimmel aus, wenn 7.000 von diesen Wuermchen an der Decke haengen und vorsich hin fluoreszieren. Dabei lassen sie richtig lange, klebrige Faeden haengen in denen sich allerlei Insekten verfangen, aber weil es dunkel ist sieht man die nicht und somit ist es huebsch. Wenn sie dann Schluepfen, werden sie so etwas Flattriges wie ein Schmetterling, allerdings dann ohne Mund und Magen und vielleicht auch nicht ganz so huebsch, denn dann leben sie nur noch fuer die Reproduktion der eigenen Art. Auch keine schlechte Art und Weise, den letzten Rest des Lebens damit zu verbringen.

Sonnenuntergang bei Paraparaumu

Tongariro National Park bei gutem Wetter. (Die Wetterfront die gerade von links kommt und mir weitere Fotos verhagelt hat, habe ich natuerlich des Effektes wegen nicht mit fotographiert.)

Glowworm Caves (Man durfte zwar nicht fotographieren, aber es gibt ja das Internet.)
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/12/01
Die letzte Woche ist angebrochen und es regnet. Aber wir geniessen die letzten Tage, Hostel und Faehre sind gebucht und gleich gehts mal wieder zum Minigolfen. Ansonsten sind wir viel gewandert und haben uns Berge angesehen, die es hier in verschwenderischer Anzahl gibt. Von den 27 Bergen in Neuseeland, die ueber 3000 m hoch sind stehen hier in der Umgebung 22 und sie haben ca. 270 Gletscher hier. Aber irgendwie ist alles sehr Wolkenverhangen, also muss ich hier nochmal hin. Lake Tekapo ist wirklich wunderschoen und da der Ort recht klein ist (drei christliche Konfessionen teilen sich eine kleine Kirche – 350 Einwohner), verlassen wir ihn auch schon bald wieder.

Blick ins Hooker Valley (in den Wolken ist Mt. Cook)

Tasman Gletscher und der unausspraechliche Berg

Lake Tekapo - wie gemalt.
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/11/30
Nach Queenstown ging es dann auch recht zielsicher bis nach Dunedin, wo wir wieder eine Nacht in der Cabin verbracht haben, weil es doch recht kalt und nass war. Dunedin ist wirklich eine nette Stadt, von Schotten gegruendet und mit vielen Gebaeuden im Victorianischen-Stil. Das Zentrum der Stadt ist ansprechend und es gibt sogar einige nette Kneipen im Rustikal-Stil. Wir haben die Zeit genutzt und eine schoene Autotour ueber die Halbinsel vor Dunedin gemacht. Dort gibt es eine Albatros Kolonie, die einzige Albatros Kolonie auf dem Festland (weltweit), aber da sie fuer 60 min Fuehrung 40,- Dollar haben wollten und es sonst auch keinen Zuang gab, hab ich einfach den ausgestopften Albatross im Museum fotographiert.
Anschliessend ging es an der Kueste entlang zu den Moeraki Boulders, runde grosse Steine die am Strand liegen. Und von dort haben wir uns ueber Oamaru bis nach Omarama durchgeschlagen, wo wir einerseits vom wieder erwartend guten Wetter ueberrascht wurden und den touristisch nicht erschlossenen Clay Cliffs. Die Clay Cliffs waren den Besuch mehr als wert. Am naechsten morgen, also heute, ging es dann bei Regen Richtung Mt. Cook Village, zwischendurch haben wir noch in Twizel gehalten, wo ich wieder souveraen meine Minigolf-Sieges-Serie aufgenommen habe (ich fuehre jetzt 2:1). Da es hier in Mt. Cook Villiage recht kalt und auch regnerisch ist, goennen wir uns den Luxus ins Hostel zu gehen.

Die erwaehnten Boulders

Lake Soundso

Clay Cliffs

Clay Cliffs 2
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/11/26
In Queenstown hat man eine tolle Aussicht und man kann hier einfach mal die Seele baumeln lassen. Gestern haben wir die Gegend erkundet und sind abends in einer kleinen Pizzeria essen gewesen, Kerstin hatte was zu feiern und ich auch. Heute Morgen sind wir dann auf den oertlichen Huegel mit der Gondel gefahren und haben die hiesige Sommer-Rodelbahn ausprobiert. Gleich gehts evtl. noch zu einer weiteren Runde Minigolf und heute Nachmittag nach Dunedin an der Ostkueste.

Blick auf Queenstown

Das seitliche Tal

;-)

43 Meter

:o)

...rasantes Foto.
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/11/26
Vorgestern haben wir uns dann die beiden Gletscher, den Franz Josef und den Fox, angesehen. Beide Gletscher legen taeglich eine Strecke von ca. 1 m taeglich zurueck und sind zur Zeit die einzigen wachsenden Gletscher der Erde. Auf jeden Fall waren die Eismassen schon gewaltig und wirklich beeindruckend. Gestern ging es dann nach Wanaka, wo wir uns erst durch einen 3D-Irrgarten gewurschtelt haben und anschliessend gings ins coolste Kino der Welt, das Cinema Paradiso, wo 2012 lief. Das Kino war beeindruckender als der Film, es war mit Sofas, Sesseln und Autos ausgestattet, die nicht nur unheimlich bequem waren, sondern auch ein tolle Atmosphaere gezaubert haben. Zwischendurch haben wir noch Landschaftsbilder gemacht. Und heute ging es nach Queenstown.

Franz Josef Gletscher

Mathesons Lake

Lake Raka...nuna was weis ich? Schau ich noch mal auf der Karte nach

Auf dem Weg zum Rob Roy Glacier Walk am Mt. Aspering
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/11/23
Letzten Donnerstag sind wir mit der Interislander von Wellington nach Picton gefahren und haben die erste Nacht in Kaikoura (Ostkueste) verbracht. Kaikoura ist fuer seine Seehundkolonie bekannt und fuer einen Wanderweg entlang der Kueste. Der Weg war ganz nett und die Seehunde lagen dort zu Hunderten in der Sonne und haben sich gefragt, warum sie so oft fotographiert werden, naja und sie stinken ziemlich stark. Am naechsten Tag sind wir in die Mitte der Suedinsel in den kleinen Ort Hanmer Springs gefahren, wo wir eine laengere und eine kuerzere Wanderung gemacht haben und ausserdem konnte ich Kerstin im Minigolf und Kickern schlagen. Das fuehrte dazu, dass ich am naechsten Tag nicht abwaschen und kochen musste. (Wenn wir Tischtennis spielen sieht es schlechter fuer mich aus, da sie seit 25 Jahren Tischtennis als Leistungssport betreibt, selbst wenn sie mit links spielt.) Nach Hanmar Springs gings rueber an die Westkueste nach Greymouth und von dort sind wir gerade Richtung Franz Josef unterwegs, vorhin waren wir in einer wieder aufgebauten Gold-Schuerferstadt und ich habe mein erstes Gold erschuerft. In den naechsten Tagen gehts auf einen der beiden Gletscher, aber genaues haben wir noch nicht geplant.

Einfahrt in den Marlborough-Sound

Ein Blick ueber Hanmer Springs

Die beruehmten Pfannenkuchen-Felsen

Die Finanzierung des 1.-Klasse-Rueckflugs gestaltete schwieriger als gedacht...

...und der schnelle Weg endete anders als geplant.
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Verfasst von fabianbadersbach
2009/11/17
Da nicht der Eindruck entstehen soll in Neuseeland ist alles Friede Freude Eierkuchen, hier mal ein kleiner Bericht ueber die hiesigen Muecken bzw. Sandflies.
Es gibt eigentlich kaum noch Muecken in Neuseeland, zumindest hab ich noch keine gesehen. Vielleicht sind sie hier eine vom Aussterben bedrohte Art und man sollte sie schuetzen, vermutlich findet sich aber dafuer keine Mehrheit. Nein hier in Neuseland lebt quasi die naechste Evolutionsstufe der Muecke, die Sandfly. Kleiner, leiser, aggressiver und mit Abpumpwerken der neusten Generation ausgestattet. Waehrend man die handelsueblich Muecke noch hoert ist die Sandfly lautlos, man spuert nicht wie sie landet und da sie kleiner ist, sieht sie bei weitem nicht so bedrohlich aus, man denkt fast “Nein-wie-suess”. Weit gefehlt, wenn sie einen erwischt hat, dann juck dieser Stich wie der Teufel und man kann ihn nach zwei Wochen immer noch sehen. Das einzige was einen halbwegs retten kann, ist der Moment wenn sie zusticht, das spuert man und dann muss man schnell genug und ohne ruecksicht auf Verlust, beherzt zuschlagen. Was uebrig bleibt ist ein ueberraschend grosser Blutfleck und wenn man schnell genug war bleibt nur der Stich und nicht das Jucken. Aber meistens hat man keine Chance und so bleibt einem nichts anders uebrig als protektionistisch aufzuruesten mit Fliegennetzen und chemischen Abwehrstoffen.
Also freue ich mich schon wieder darauf zu Hause zu sein, dort wo man noch eine Chance hat gegen die Biester der Nacht.
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Verfasst von fabianbadersbach